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Gründungsjahr: 1946Angeschlossene Gruppen: Kindergruppe, Mittelgruppe,
Alttracht, Fronleichnamsschützen Aktivitäten: Heimatabende, Seefest, Schuhplattlertreffen Auslandskontakte: Belgien, Israel, Deutschland |
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Gut behütet ...
Nach längeren Überlegungen haben die Fronleichnamsschützen Hallstatt die Anschaffung von neuen Schützenhüten beschlossen. Man entschied sich nach längerer Auswahl für den selben Model wie der des GTEV
D´Hirlatzer als Mutterverein. Nachher: Vorher:
Nach der Maßabnahme durch den Hutmachermeister Reiter aus Bad Aussee erfolgte am Karfreitag-Nachmittag der traditionelle Ausflug nach "Aussee" und das per Schiff und Bahn.
Bereits im Zug ist man auf bekannte Persönlichkeiten aus dem Salzkammergut gestoßen. Nach einem herzlichen Empfang beim "Huaterer" in Aussee erfolgte die Anprobe und ein
kritischer Spiegelblick - passt! und so stand dem gemütlichen Teil nichts mehr im Wege.
 
Auch Pfarrer Emeritus August Stögner fand Gefallen bei der diesjährigen Hutkollektion und testete sich dabei durch. Das Model "Monsignore" konnte ihn jedoch nicht überzeugen. 
Nach der geselligen Bierprobe (es gibt tatsächlich eine "Zipferquelle" in der Steiermark) im Geschäft, wurde erfolgte ein weiterer, auch musikalischer Einkehrschwung im GH
Lehmgrube, ehe es per Bahn nach Hallstatt zurückging. Den neuen Hut hat aber niemand versoffen und so werden die Fronleichnamsschützen Hallstatt künftig gut behütet ausrücken können, ...
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Wechsel an der Vereinsspitze des GTEV D´Hirlatzer HallstattAm 6. März 2010 fand die 63. Jahreshauptversammlung des GTEV D´Hirlatzer Hallstatt statt. Obmann Severin Schenner, dessen Ära nach fast 10 Jahren an
der Spitze endete, begrüßte hierzu das Gros der Mitglieder, Bürgermeister Alexander Scheutz sowie in Vertretung des Verbandes der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut VO-Stv. August
Niederbrucker. Nach den Ausführungen des bisherigen Schriftführers Ernst Haider und dem Kassenbericht von Mario Prokop, folgten die Berichte von Fronleichnamsschützen,
Alttrachtengruppe, Mittelgruppe und Plattlerbuam.
Severin Schenner zog Bilanz über das
Jahr 2009 und umriss kurz das positive Resümee aus den vergangen Jahren als Obmann des GTEV´s D´Hirlatzer Hallstatt. Es konnten durch Zusammenarbeit einige Projekte (Neuausstattung, Jugendarbeit,
Präsenz, etc.) des Vereins realisiert werden und eine homogene Übergabe an den neuen Vorstand ist gelungen. Seiner Nachfolgerin wünschte er das Beste und sicherte konstruktive Unterstützung zu.
Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt erfolgte unter Bgm.
Scheutz die Wahl. Dank ausgereiften Wahlvorschlag wurde zum ersten mal in der 64 jährigen Vereinsgeschichte mit Bianca Pammer eine Frau an die Vereinsspitze gewählt.
Jürgen Brader und Klaus Fischer stehen ihr als Stellvertreter zur Seite. Karoline Hemetsberger ist weiterhin Kassier und Severin Schenner übernimmt die Agenden des Schriftführers. Als
Vortänzer fungiert künftig Armin Zwinz, mit bewährter Unterstützung von Ernst Haider und Elke Brader.
Als letztes Projekt wurde noch die Ausstattung der Männer mit Westl´n in Angriff genommen,
dessen Prototyp aus dem Atelier Stadlmayr von Hans-Georg Stadlmayr dank Unterstützung von Axel Scheutz modelartig vorgeführt wurde.
August Niederbrucker überbrachte die Grüße des Verbandes und ging in seinen Worten näher auf die erbrachten Leistungen und Vereinseigenheiten lobend ein und erinnerte
an die Termine anlässlich 90 Jahre Verband Salzkammergut. Bürgermeister Alexander Scheutz, gratulierte und dankte dem Verein für seine Beiträge zum Kulturleben in Hallstatt. Dem
neuen Vorstand sicherte er ebenso die Unterstützung seitens der Marktgemeinde Hallstatt zu.
Im Anschluss nach dem offiziellen Teil folgte der gemütliche Teil bei Speis und Trank, dabei wurde auch auf den neugewählten Vereinsvorstand angestoßen. 8. März 2010 Se´
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Kathrein lud zum Tanzen ein und D´Hirlatzer gastierten im Brucknerhaus Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Musik der Völker" traten die "Hirlatzer"
in Abwechslung mit dem Folklore- ensemble der Burgenland-Kroaten "Kolo Slavuj" am im Brucknerhaus auf.
Hierzu reisten 32 Trachtler am Dienstag, 24.11.2009 aus dem
Salzkammergut in die Landeshaupt- stadt und begeisterten das Publikum mit den heimischen Tänzen und luden sogar zu Publikumstänzen, die großen Anklang fanden.
Musikalisch wurde die D´Hirlatzer von der "B-Garnitur" in der typischen "Salzkammergut-Besetzung"
(Baßgeige, 2 Geigen, Zuck und Gitarre) begleitet, die im akustisch perfekten Raum hervorragend klang.
Die Alttrachtgruppe rundete den Abend durch die repräsentierte Trachtenvielfalt des Welterbe-Ortes Hallstatt ab. Mit einem gemeinsamen Schleunigen Auftanz begann der Abend - der
traditionell mit dem Bergmannstanz endete.
Durch diesen Abend war Linz nicht nur Kulturhauptstadt 09 sondern für wenige Stunden auch "Volks-Kultur-Hauptstadt"
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"Huatkauf wia anno dazumal, ...."Unter diesem Motto startete der Ausflug der Plattlerjugend des GTEV D’Hirlatzer am Gründonnerstag.
Per Schiff und Bahn ging es nach Bad Aussee, wo die Buam bei Leithner-Hüte ihre
angemessenen "Schneidgeher" in Empfang nahmen.
Nach einer Jause ging es zum Plantschen ins Vitalbad Aussee, ehe die Heimreise per Bahn durchs Koppental angetreten wurde. Zahlreiche Leute staunten nicht schlecht, als die junge
Truppe - gut behütet - vorbei marschierte.
Neben dem bleibenden Erlebnis bekommt so die Jugend auch einen Bezug zu unserer Tracht. |
Haider Ernst ein 40er
Zu einer seiner 40er Feier lud der Vortänzer des Trachtenvereines und Schützenobmann der Fronleichnamsschützen Ernst Haider am 31. Jänner 2009 ins Gasthaus Strand Cafe.
Im geselliger Runde fanden sich zahlreiche Gratulanten aus den Vereinen ein. Eröffnet wurde die Feier durch eine Ehrensalve der Fronleichnamsschützen. 
Der Obmann des GTEV D´Hirlatzer, Severin Schenner fasste eine humorvolle Laudatio über
den persönlichen und beruflichen Werdegang samt Anekdoten aus dem Vereinsleben des Jubilars zusammen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Norbert Heininger mit seiner
Gitarre und ebenso die Gebrüder Günther und Reinhard Pilz mit Ihren Instrumenten.

Als besonderes Geschenk überreichten die Fronleichnamsschützen einen "Ehrensäbel" aus der Werkstätte von Alfons Hemetsberger (Wab Ali), Altpfarrer August Stögner überreichte als
Zeichen der gelebten Ökumene

ein Bild aus seinem Atelier. Ein Mundartgedicht überbrachte Heidi Mitterhauser und sorgte dabei für treffend gute Pointen. Die Kinder führten zur Freude der Festgesellschaft ihren gelernten Schuhplattler vor.

Bis in die späten Abendstunden wurde ausgeglichen gefeiert. Dem Jubilar wünschen wir für die Zukunft alles Gute, Freude und Gesundheit.
Severin Schenner
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Am 14. September fand ein Tag mit Tracht
anlässlich der Landesausstellung 2008 in Hallstattmit Festgottesdienst zu Ehren der Hl. Notburga statt.
Am 7.9. fand ein Schuhplattlertreffen im Koppenwinkel
in Obertraun statt. |
Heimatabend für holländische Schüler, zum 20. mal! 2008-01-24 Die Schüler der 2. Klasse der Tourismusfachschule MTRO in der holländischen Kultur- und Tourismusstadt Groningen verbringen jedes Jahr eine Woche im Gasthaus
„Mühle“ in Hallstatt. In dieser Zeit müssen die Schüler Animation, Freizeitgestaltung, Kulturerlebnisse usw. selbst organisieren und werden auch nach ihren Aktivitäten mit Punkten bewertet.
Ein Heimatabend des Trachtenvereins d’ Hirlatzer in Verbindung mit holländischem Brauchtum gehört zum Standardprogramm. Seit 20 Jahren ist Max Olders Initiator und Coach dieser Gruppe. Er wurde vom
Bürgermeister RR. Peter Scheutz der Marktgemeinde Hallstatt und vom Tourismusverband Inneres Salzkammergut und vom Vorstand des G.T.E.V. D´Hirlatzer geehrt. Da Max Olders bereits einige Freunde in Hallstatt,
u.a. den Mühle-Gastwirt “Ferdl“ gewonnen hat, versprach er spontan die nächsten zwanzig Jahre anzupeilen.


 
  In der neuen Fotogalerie sind weitere Fotos zu sehen!
http://www.salzkammergut-rundblick.at/gallery/index.php
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"Jubiläumsfestabend 60 Jahre G.T.E.V D´Hirlatzer Hallstatt"
Der Abend fand am 25. 10. 2006 im Kultur und Kongresshaus Hallstatt statt.
Neben Verbandsobmann-Stellvertr. August Niederbrucker konnten wir zahlreiche
Ehrengäste sowie Gründungsmitglieder begrüßen, die im Laufe des gelungen Abends mit der "B-Garni-Dur", den "Ramsauer Bläsern" dem "Gitarrenduo
Heininger" sowie der Alttrachtengruppe und der Mittelgruppe die Veranstaltung durch Geschichten von Früher gestaltete!
Als Highlight wurde eine 7minütige Powerpoint-Show mit zahlreichen historischen Bildern der Vereinsgeschichte präsentiert.
Neben Auszeichnungen für verdiente Mitglieder kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz und so wurde bis in die frühen Morgenstunden das Jubiläum gefeiert
Severin Schenner
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60. Vollversammlung Gebirgstrachten - Erhaltungsverein D`Hirlatzer Hallstatt
Die 60. Vollversammlung des G.T.E.V. D`Hirlatzer Hallstatt fand am Samstag, den 4.3.2006 statt. Obmann Severin Schenner konnte als Ehrengäste Bgm. RR Peter Scheutz,
Johann Eisl sen. vom Verband der Heimat- u. Trachtenvereine Salzkammergut und zahlreiche Mitglieder begrüßen. Neben einem positiv abgeschlossenen Kassabericht und dem Bericht über die Tätigkeiten 2005
wurden auch die Projekte für 2006 vorgestellt.Der Verein feiert heuer seinen 60er, der in einem würdigen Rahmen mit den Gründungsmitgliedern gemeinsam gefeiert wird [Samstag 25.11.2006
Festveranstaltung KKH].
Aber auch das Projekt „Oberösterreich tanzt“ wurde näher vorgestellt. Diesbezüglich hat auch die Marktgemeinde Hallstatt Unterstützung signalisiert, somit steht einem Tanzkurs für
Standardtänze und Volkstanz nichts mehr im Wege. 
Auch wird der Verein im Jahr 2006 eine Städtereise unternehmen.
Vorerst sind jedoch die ersten Probenabende angesagt 25.3.2006 und 22.4.2006. Wer Interesse, Lust und Laune hat ist jederzeit willkommen!
Höhepunkt der Versammlung waren die Neuwahlen, so wurden Klaus Fischer und Bianca Pammer jeweils als Obmann-Stellvertreter in den Vorstand gewählt, als Vortänzer sind künftig
Ernst Haider und Elke Brader aktiv. Der Alttrachtengruppe steht Gertraud Heininger vor. Frisch auf! Severin Schenner
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Impressionen einer gelungenen VeranstaltungBilder vom “Salzkammergut -Trachtler Frühschoppen"
welcher am Sonntag, den 15.5.2005 vom G.T.E.V. D`Hirlatzer Hallstatt mit den Welterbe-Trachten-Vereinen veranstaltet wurde.


Bei einem gemeinsamen "Steirer-Auftanz" mit Tanzpaaren der
D`Hirlatzer, der Heimatgruppe Obertraun, den Stoawandlern aus Goisern und den Dachstoanern aus Gosau, konnte man sehr schnell herausfinden, wie unterschiedlich ein Tanz innerhalb einer kleinen
Region sein kann und wie perfekt doch ein Tanz sein kann, wenn jeder seine Figuren tanzt.


Aber auch der "Schleinig" wurde unter der Führung vom "Feicht" tanzt.
Ebenso der "Vogelfänger" - Plattler. 
Bis in die späten Abendstunden hat der Frühschoppen gedauert - wo Trachtler san, is hoit g´miatli´!
Severin Schenner
Bilder vom Maibaum-Aufstellen

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Hallstatt beim Neujahrskonzert 2004Der Pausenfilm für das Neujahrskonzert 2004 drehte sich um "Die Welterbestätten in Österreich", wo auch ein Beitrag aus Hallstatt ausgestrahlt wurde.

Der Trachtenverein D´Hirlatzer hatte die ehrenvolle Aufgabe einen typischen
Tanz der Region zu tanzen. Im Morgengrauen des 18. Juni 2003 haben wir die Drehaufnahmen absolviert, einen Tag davor wurden im Tonstudio die Tonaufnahmen gemacht, wofür wir uns die
"Gosinger Geig´nmusi"ausgeliehen haben.

Severin Schenner Obmann G.T.E.V. D`Hirlatzer Hallstatt
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D’Hirlatzer zu Gast im ORF
Der G.T.E.V. D`Hirlatzer Hallstatt stellte sich für Filmaufnahmen der Sendung “Willkommen Österreich” zur Verfügung. Im Zuge dieses Magazins wird jeden Tag ein anderer Ort
vorgestellt, darunter auch Hallstatt. Mit zwei Plätten ("Fuhrn", wie die Hallstätter dazu sagen), wurde Richtung Hallstatt Markt zugerudert und dabei Gstanzln g´sungen und poscht. 
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Projekt „Weltkulturerbe – Anzug“ aus der Region „Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut“
Aufgrund der Tatsache, dass in Hallstatt kein eigener Trachtenstil bzw. eine Ortstracht vorzufinden ist (im Gegensatz zu Bad Aussee), wurde anlässlich der
Ernennung der Region „Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut“ zumWeltkultur- und Naturerbe im Jahre 1997 von Frau Ingeborg Pühringer das „Welterbe Dirndl“ sowie eine Festtagstracht geschaffen!Auf
Basis einer Feldforschung des Ist-Zustandes der Trachtenlandschaft des Inneren Salzkammergutes, sowie der Trachtengrundlage von Dr. Franz Carl Lipp wurde 2002 von Severin Schenner nach historischen
Gegebenheiten ein zum „Dirndl“ passender Anzug für den „Buam“ geschaffen, der dieses Trachtenpaar nun vervollständigt. Es ist grundsätzlich eine Tracht aus vorhandenen Trachtenelementen und
Stilornamenten aus dem Inneren Salzkammergutes wie zum Beispiel des „Stehkragen-Steireranzuges“ sowie des „Gamsfrackes“ um den Bezug zum steirischen Trachteneinfluß darzustellen und weiter mit
entsprechenden, neuinterpretierten Ornamenten des Weltkulturerbeortes Hallstatt
Dabei wurde ein Augenmerk darauf geworfen, ein für die Gegenwart
entsprechendes „Gewand“ zu schaffen, das es erlaubt im Alltag zu tragen. (keine schwere Festtagskleidung!) Das „Schaikl“ wird zur Anzughose, jedoch aber auch zur „Kurzen „oder „Kniebund“
–Lederhose getragen und kann mit Westl (Gilet), Schladminger, Wetterfleck,... kombiniert werden. Weiters ist möglich den Rock zur schwarzen Hose oder Jean zu tragen.
Nach der Anzugsart müsste man den „Welterbe – Anzug“ der Epoche um 1850 – 1925 einreihen. [„Kaiserzeit“]
Folgende Punkte legen die Tracht als original „Welterbe – Anzug“ fest und sind somit definiert: Generell: Farbe – steingrauer Loden (hellgrau) mit grünen Loden
Applikationen (Aufschläge, Kragen, Knopfpasspoil, Applikationstaschen. Knöpfe – Hirschhornknöpfe, grüne Nähte Rock: Stehkragenrock mit 5 Knöpfen, Knopflöcher passepoiliert,
Grüne Applikationstaschen ohne roter Unterlegung (sog. Aufschläge oder „Goiserertasche, insgesamt 4x)
Rockabschluß gerade, Armabschluß mit grüner Leiste und jeweils 2 Knöpfen
Rücken mit Quetschfalte (ohne
Dragoner), oberer Abschluß der Falte durch „Fiebel-Stickerei“ (lt. Muster Hohensinn).
Stehkragen mit grünen Loden und „Eichenlaub-Stickerei“ (sog. Aussnaht) wie beim „Steirerrock“. Hut: grauer Lodenhut mit Grünen
Hutband (Krempe) und grüner Randeinfassung „Form Mod. Altausser“ Krempe hinten hochgezogen.
Hose: lange Lodenhose mit Längsschlitztaschen, Gesäßtasche und
grünen Passepoil, (Hose ohne Stulp)
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ES TÖNET LAUT DURCHS HALLSTATT-TAL DES TRACHTLERS GRUSS “FRISCH AUF”
Vereinsvorstellung anlässlich der Herbsttagung in Bad Goisern, 1.12.2001 von Obmann Severin Schenner Bereits vor 1946 trafen
sich junge Hallstätterinnen und Hallstätter zu gemeinsamen Volkstanzabenden und geselliger Brauchtumspflege. Sie legten den Grundstein für unsere heutige Volkstanz- und Schuhplattlergruppe. Im Jahr 1946
nahm die Hallstätter Trachtengruppe am Gauverbandstreffen in Bad Ischl teil. Aufgrund der hervorragenden Darbietungen hätten die “Hallstätter” den Gauverbandspreis erhalten. Da die Gruppe jedoch noch nicht
als Verein organisiert war und auch keine einheitliche Tracht trug, wurde sie aus der Wertung genommen. Dies war der Anlaß für eine Vereinsgründung.Zum ersten Obmann wurde Leo De Pretis gewählt, der die
treibende Kraft für die Vereinsgründung war. Der Name “Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Hirlatzer Hallstatt” wurde in Bezug auf den markanten Hausberg der Hallstätter – dem Hirlatz – gewählt. Die Tänze
wurde großteils selbst einstudiert. Aber auch durch die Teilnahme des damaligen Obmannes an Kursen in Bad Ischl wurden die Plattlertänze erlernt.In den Nachkriegsjahren war es nicht leicht, eine einheitliche
Tracht zusammenzustellen. Großer Idealismus und das Engagement jedes einzelnen waren dafür erforderlich. Die Tracht des Vereins wurde folgendermaßen festgelegt:
Schwarzes Dirndl mit blauer Schürze; Lederhose mit grauem Steirerrock, weiße Stutzen, weißes Hemd, Binderl; Das schwarze Dirndl sowie die weißen Stutzen von den
Burschen wurden ausgewählt, um den Salinenort und somit das Salz besonders hervorzuheben.
Durch den steigenden Fremdenverkehr in den 50-iger Jahren wurden sogenannte
Begrüßungsabende speziell für die Gäste, aber auch die traditionellen Heimatabende für die Hallstätter abgehalten.
Anläßlich eines Betriebsjubiläum der Schöller-Werke (war ein Rüstungsbetrieb während des 2. Weltkrieges in Hallstatt untergebracht im Fachschulgebäude) wurde im Oktober 1957 eine Fahrt nach
Hellenthal/Eifel organisiert. Die Fahrt wurde zusätzlich durch zwei Heimatabende bei der Rückfahrt in Frankfurt und mit Unterstützung der Österreich-Werbung in Frankfurt finanziert.
Im August 1958 wurde das 38. Salzkammergut-Verbandsfest in Hallstatt abgehalten, an dem 18 Vereine aus den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden teilnahmen. Im Mittelpunkt des Programmes stand ein Seefest mit
einem anschließenden Riesenfeuerwerk. 1959 wurde die Alttrachtengruppe mit Trachten aus dem 17. Jahrhundert neu
zusammengestellt (Schwammerlhut, Öhrlhaube, Goldhaube, Haftlrock, etc).
Um den Nachwuchs für den Verein zu gewinnen, wurde 1959 mit dem Aufbau
einer Kindergruppe begonnen. Dieser Gedanke hat sich mit Unterbrechungen erhalten. (Eine solche Unterbrechung müssen wir derzeit aufgrund mangelnder Teilnahme der Kinder durchstehen).
Anfang der 60-iger Jahre begannen die jährlichen Hallstätter Seefeste als jeweiliger Saisonhöhepunkt. Als Mitwirkende schienen der Trachtenverein, die
Salinenmusik, der Männergesangsverein und eine Sängergruppe auf. Den Abschluß eines solchen Seefestes bildet traditionsgemäß der Bergmannstanz und mit dem Schlußböller begann das Riesenfeuerwerk. Die
Veranstaltung wurde bis in die 80-iger Jahre, welche vom Tourismusverband organisiert wurde, durchgeführt.
Leider wurde diese Veranstaltung Opfer der finanziellen Lage des Tourismusverbandes. Durch die Initiative des
Trachtenvereines und einiger Hallstätter wurde das “Seefest” mit kleinen Veränderungen wieder ins Leben gerufen.
Im Jahr 1969 wurde eine Werbefahrt nach Belgien durch den Salzkammergut-Verkehrsverband veranstaltet an der der Trachtenverein D’Hirlatzer neben der Salinenmusik Hallstatt, dem Goiserer Männerquartett, der
Simon-Geigenmusik und den Steeger-Dirndln teilnahm. Die täglichen Auftritte bewirkten eine Ankurbelung des Tourismus der gesamten Salzkammergut- Region.
Anfang der 70-iger Jahre wurde unter Obmann Frühauf Franz der Kontakt mit dem Verband der Heimat-und Trachtenverein wieder hergestellt und die Zusammenarbeit intensiviert. 1986 wurde das “Schuhplattlertreffen Inneres Salzkammergut durch die beiden
Obmänner Pilz Christian (Goisern) und Frühauf Franz ins Leben gerufen. Die Mitglieder der Vereine Goisern, Gosau, Obertraun und Hallstatt treffen sich
einmal im Jahr und verbringen gemeinsam einen volkstümlichen Nachmittag.
Seit 1628 wird in Hallstatt die Fronleichnamsprozession abgehalten.
Angekündigt wird dieses Fest mit Böllerschüssen. Im Sinne dieser Tradition schlossen sich 1986 die “Fronleichnamsschützen Hallstatt” zusammen und traten 1988 dem Trachtenverein bei.
Unser Vereinsziel ist es, durch das Auftreten in der Öffentlichkeit Tänze und Plattler sowie das seit Generationen gewachsene Brauchtum den Gästen aber auch den Einheimischen in natürlicher Weise
näherzubringen und aufrecht zu erhalten. |
Trachtvorstellung Überblick über die im Verein gepflogenen Trachten:1. Salzschiffer: Eine der ältesten Trachten bei uns ist jene des Salzschiffers.
Das im Hallstätter-Sudhaus gewonnene Salz musste über den Hallstättersee und
die Traun verschifft werden. Die Salzschiffahrt wurde bis 1877 betrieben, jenem Jahr, in dem die Kronprinz Rudolph Bahn eröffnet wurde.
Der breitkrempige Hut schützte ihn vor Wind und Regen, zumal er ganzjährig unterwegs war, er trägt einen langen blau-grünen Gehrock - eine Ableitung des
sogenannten Haftelrockes, darunter ein rotes Tuchleiberl mit Goldquasten, die seinen Status symbolisierten. Ein wichtiger Bestandteil ist die Kniebund-Lederhose,
sowie die blauen gmodelten Stutzen, die übrigens im Salzkammergut erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts grün wurden. Die bürgerliche Frau trug vor der Blütezeit des Barocks den sogenannten
Schwammerlhut oder auch Salzstockhut. Dazu wie hier ein Winterdirndl, bestehend aus Leibkittel und
ein edles Fürtuch oder Schürze aus Seide, zur selben Zeit sind uns auch die schwarzen Kopftücher und Pfeffertücher überliefert.
2. Steigertracht:
Zur Zeit Kaiser Franz Josef I., war es modern, in Uniform auszugehen, es hat sich
durch alle Betriebe der Monarchie durchgezogen, KuK Armee, DDSG, aber auch in den kuk.Salinen und so ist uns heute noch die Steigertracht erhalten: Sie besteht
aus dem Kalpak mit stehendem Federbusch, dem Bergkittel, einer schwarzen Hose. Wichtig ist aber auch der Steigerstock, sowie die weißen Handschuhe.
Die Gattin des Steigers trug an Festtagen die Goldhaube, wie hier in der
sogenannten Linzerform. Sie wurde meist als Handarbeit selbst gefertigt. Weiter trug sie bereits ein Seidenkleid.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Tracht sind die kleinen Details, wie das Türkische Tuch, Fingerlinge, Schirm und Gebetsbuch.
3. Steirer-Anzug:
Die gegenwärtigste Tracht aus dieser Zeit ist heute der Steirer-Anzug mit Passepoil oder mit Lampas (sog. Lampashose), welche auch bei den Forsten getragen wurden.
4. Lederhose:
Das einfache Volk trug zu dieser Zeit einen Ausseer-Hut mit Gamsbart, ein grünes
Gamsfrackl oder den grau-grünen Steirerrock, eine kurze Lederhose und die üblich gewordenen grünen gemodeltenStrümpfe. Im Winter wurde unterhalb die
Gattihosen getragen, um sich vor Kälte zu schützen. Für eine lange Lederhose fehlte meist das Vermögen, denn im inneren Salzkammergut war die Armut vorherrschend.
Diese Tracht hat sich weit über die Nachkriegsjahre des 2. Weltkrieges erhalten.
5. Die heutige Vereinstracht: besteht beim Buam aus
- dem Hut, entweder dem Schneidgeher oder Ausseerhut mit Gams-, Hirsch-, Dachsbart oder Schildhahnracke,
- dem grauen Loden-Steirerrock in Stehkragen- oder Revers-Fasson,
- grünem Tuchleiberl oder gstricker Joppe,
- der Jahreszeit entsprechender Lederhose,
- den weißen gemodelten Stutzen und
- einem Schnür- oder Haferschuh.
Das Dirndl trägt
- einen schwarzen Leibkittel und eine blau-grüne Schürze.
- wichtig wäre noch das Schultertuch zu erwähnen.
Eine Tracht der Gegenwart stellt auch jenes der Fronleichnamsschützen dar, sie besteht aus:
- dem braunen Stoa-Riesla-Huat mit Gesteck,
- einem grünen Lodenrock mit Stehkragen,
- schwarzer Hose oder Lederhose.
Es ist unserem Verein ein großes Anliegen, diese Trachten zu erhalten, sie zu tragen und der Gesellschaft näher zu bringen. |
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