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Hochzeits-/Prangerschützen Ebensee

Obmann:
Augustinus Spiesberger
, Waldstr. 12, 4802  Ebensee
Tel. 06133/20034 oder 0664/ 3780900

Der Verein beim Neujahrsanschießen am 1.1.2002

Der Verein wurde am 30.11.2000 mit 25 aktiven Mitgliedern und gesamt 53 Mitgliedern gegründet.

Ausführungen des Schriftführers aus dem Protokoll der Gründungssitzung:

In den Jahren vor der Gründung des Vereins wurde das alte Brauchtum des Böllerschießens bei Hochzeiten, in Langwies auch beim Glöcklerlaufen wieder aufgenommen. Rechtliche und finanzielle Absicherung sind aber bei der Ausübung dieses Brauchtums sehr  wichtig.
Handböller und Prangerschützen sind lt. Pyrotechnikgesetz von den verbotenen Vorrichtungen zum Böllerschießen ausgenommen, und fallen auch nicht unter das Waffengesetz.
Erster Test der StutzenDaher wurde beschlossen, den “Hochzeits- und Prangerschützenverein Ebensee” zu gründen.

Zur Geschichte des Prangerstutzens:
Das mittelhochdeutsche Wort “prangen” bedeutet prunken, sich zieren, schmücken. Die zwischen 10 und 30 kg schweren Prangerstutzen sehen aus wie gefährliche “Handgeschütze”, sind aber nur prunkvolle Instrumente des Brauchtums.

Prangerschützen sind reine Festschützen und keine historischen Kriegsschützen. Die Prangerstutzen sind kürzer als die langläufigen Gewehre, dafür im Gewicht wesentlich schwerer und massiver, sie verfügen über keine Zielvorrichtung. Die Bohrung des Prangerstutzens beträgt durchschnittlich 22 mm und übersteigt damit das Kaliber von Gewehren um mehr als das Doppelte.

Bei den Nachforschungen zur Gründung des Vereins stellte sich heraus, daß es in Mitterweißenbach um 1900 - 1920 oder 1930 einen Prangerschützenverein gegeben hat. Auch einige Erbstücke bestätigen die Annahme, daß in unserer Gegend mit Handböllern geschossen wurde.

Hist. StandböllerEs gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen über das Böllerschießen. Geböllert wurde während des gesamten Jahresablaufs zu kirchlichen und weltlichen Feiertagen.
Das Böllerschießen sollte Ausdruck der Freude über eiHist. Standböllernen festlichen Anlaß sein, Böllerschüsse wurden aber auch zu ganz praktischen und traurigen Anlässen verwendet. So warnten z.B. 4 Böllerschüsse die Bevölkerung vor einem Feuer, lange bevor es Sirenen gab.
Drei Schüsse wurden abgefeuert, wenn sich der Trauerzug mit dem Verstorbenen von dessem Haus weg in Bewegung setzte, in ähnlicher Form wird heute am Friedhof zum Gebet geschossen.

Aktivitäten:

Neujahrsschießen
Anschießen am Glöcklertag
Sicherheitskurs

Fronleichnam (Prangtag - der “Feiertag” der Prangerschützen)
Fest der hl. Barbara am 4. Dezember (sie ist die Schutzpatronin der Bergleute und Schützen), 
Weihnachtsfeier,
und natürlich das Begleiten von Hochzeiten und Jubiläen.

Bilderbogen und Berichte

Neuigkeiten

Unser Obmann feierte am 5.11.2005 seinen 40er. (Fotos folgen in Kürze)

 

4.6. Hochzeit Scheck

 

 

 

26.5. Fronleichnam

 

 

15.4. Kegelabend

 

 

14.5. Hochzeit Fell-Stüger

 

 


Maibaumaufstellen bei den Hochzeitsschützen, 29.4.2004

 

 

 


Aktion “Sauberes Ebensee”

Am 09.04. haben wir unseren Beitrag zur Aktion Sauberes Ebensee geleistet
und den Bereich
rund um den KZ Friedhof Ebensee gesäubert.

 


 

Laternenfest der Schützen am 14.11.2003

   

 

Ein nicht ganz ernst zu nehmendes Ratscherlaufen!

 

 

 

Unser Stand bei der Verbandsausstellung und Bilder vom Sternschiessen auf dem Solvay Schiff:
 

 

 

Fronleichnam 2003:

Auch unsere Damen haben mittlerweile eine Tracht

 
 

Bilder vom Sternsingen der Schützen
am 2.1.2003

 


Barbarafeier
4.12.2002, 18 Uhr
(die hl. Barbara ist die Schutzpatronin der Schützen)
Vom Kalvarienberg in Ebensee werden zu Ehren der Hl. Barbara einige Salven abgeschossen

                    


 


Eindrücke vom Fronleichnamstag 2002 in Ebensee

                              

Die Schützen in ihrer neuen Tracht                           und in Aktion

 

 

Der Fronleichnamsumzug in Ebensee ...

... mit der Rast danach.

   
 


Dreifaltigkeitsböller für die Schützen

Einen Freudentag gab es vor kurzem in der noch jungen Vereinsgeschichte der Ebenseer Hochzeits- und Prangerschützen:

Die Wirtsleute des Vereinslokals, Hans und Renate Wolfsgruber, stellten sich mit einem so genannten "Dreifaltigkeitsböller" ein - einem Stutzen, mit dem drei Mal hintereinander ohne Nachladung gefeuert werden kann.

 


Das Gerät stellt, wie Obmann August Spiesberger erklärt, eine absolute Rarität dar.


In den vergangenen Wochen wurden die Prangerschützen neu eingekleidet. Die ansprechende Tracht zahlte jedes Mitglied aus der Privatschatulle, Marktgemeinde und Saline leisteten einen Zuschuss.

Der nächste öffentliche Auftritt findet am Fronleichnamstag, der gleichzeitig als Prangertag gilt, statt.
Dann werden die Ebenseer Hochzeits- und Prangerschützen in ihrer neuen Tracht zu sehen und mit dem Dreifaltigkeitsböller natürlich auch zu hören sein. (hö)
 


Kripperlroas, 13.1.2002

       

 


Begrüßung der Glöckler, 5.1.2002

Salutschießen zur Glöcklerbegrüßung am Kalvarienberg 2002

 


Neujahrsanschießen, 1.1.2002