Liebstattsonntag in Vöcklabruck

Jedes Jahr am 4. Fastensonntag wird in Gmunden Liebstatt gefeiert.

Der Trachtenverein d’Waldhörnler in Vöcklabruck hat sich diesem Brauch angenommen und bäckt und verziert eigenhändig Liebstattherzen. Die liebevoll gestalteten Herzen werden am Wochenende des 10. März 2024 nach den Gottesdiensten bei allen Kirchen in Vöcklabruck zum Verkauf angeboten.

Der Name Liebstatt kommt von „Lieb abstatten“. Der Ursprung des Brauches liegt etwa 400 Jahre zurück. Damals wurden die Armen der Stadt Gmunden von der Corpus Christi Bruderschaft am vierten Fastensonntag zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Heutzutage schenkt man Lebkuchenherzen als Dank an seine Lieben.

Zitat:  Ann-Christin Holzinger, Tanzleiterin und Schriftführerin des Vereins:

„Wir freuen uns, dass unsere selbstgebackenen und eigenhändig verzierten Liebstattherzen jedes Jahr so viel Freude bereiten.

Schon unsere Kinder helfen bei der Produktion fleißig mit und pflegen unser Brauchtum.“

Fotorechte:  Sikic Barbara, d´Waldhörnler Vöcklabruck

Einladung zum Volkstanzkurs des Trachtenvereins D´Ischler im Pfarrheim Pfandl

Am Dienstag, 19.3.24, beginnt wieder der jährliche Volkstanzkurs des Trachtenvereins D’Ischler im Pfandler Pfarrheim.

Beginn: 19:30 Uhr

An den sechs Abenden (jeweils Dienstags) werden Walzer, Bayrischer, Steirer, Landler, Schleuniger und weitere Grundtänze des Volkstanzes gelernt.

Der Eintritt ist frei, es wird um freiwillige Spende gebeten.

Die Tanzgruppe des Trachtenvereins freut sich auf viele Besucher!

Brauch und Tanz im Jahreskreis Volksschule St. Konrad 2024

Heidi Höniges berichtet über das Volksschulprojekt:

„Im Jänner bis Februar 2024 durfte ich als Kindertanzleiterin das mittlerweile sehr beliebte Volksschulprojekt „Brauch und Tanz im Jahreskreis“ in der Volksschule St. Konrad vorstellen. Bei lustigen Spielen und einfachen Kindertänze waren die Schüler und Lehrkräfte gleich begeistert.

Sehr gerne nahmen sie die Bräuche über die Glöckler, die Hl. Drei Könige, Lichtmess und Fasching aus Ebensee an. Teilweise waren die Bräuche bei vielen Kindern bekannt und doch war sehr viel Neues für sie dabei. Besonders die Faschingsstunde war sehr lustig.

Bei dem Tanz „Ponypferdchen“ durften die Kinder reiten wie die Hl. Drei Könige, das Stroh für das Jesuskind in der Krippe wurde beim „Strohschneider“ geschnitten und bei dem Spiel „durch die Gassen“ marschierten sie wie die Glöckler von Haus zu Haus. Die „Trampelpolka“ eignete sich perfekt „zum Erde aufwecken“ im Frühling und der „Kikerikiki“ war dann ein sehr lustiger Spieltanz, den ich sogar in den Pausen aus den einzelnen Klassen hörte.

So soll Volkstanz sein, ein Spiel mit viel Spaß. Wenn zum Abschluss der vier Tage sogar die Burschen, die nicht tanzen wollten, fragen: „Wann kommst du wieder?“ So glaube ich, ist unser „Brauch und Tanz im Jahreskreis“ perfekt angenommen worden.“

Heidi Höniges

Der Trachtenverein D’Ischler veranstaltete am Sonntag einen gemütlichen Frühschoppen in einem übervollen Pfarrheim

Volles Haus bei einem gemütlichen Frühschoppen des Trachtenvereins D’Ischler

Gelebte Kultur und Brauchtum aus dem Salzkammergut standen bei einem traditionellen Frühschoppen des Trachtenvereins am Eröffnungswochenende der Kulturhauptstadt im Vordergrund.

Bei einem bis auf den letzten Platz gefüllten Ischler Pfarrheim sorgten die Pernecker Klarinettenmusi, der Schuasterl Dreigesang, die Ischler Seitlpfeifer und die Tanzgruppe und Vereinsmusi des Trachtenvereins für beste Stimmung. Auch der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler, Stadtpfarrer Christian Öhler, Europaabgeordneter Hannes Heide und Bürgermeisterin Ines Schiller ließen sich den Frühschoppen nicht entgehen.

Die Vogelfreunde, der Verein „Ich bin Ich“ sowie der Ischler Trachtenverein verwöhnten die Besucherinnen und Besucher mit Speis und Trank. Moderator Heinz Hörhager führte in bewährter Weise durch das Programm. Trachtlerobmann Andreas Unterberger, der Obmann der Vogelfreunde Salzkammergut, Alfred Lichtenegger sowie Horst Feichtinger und Erich Ramsauer von der Interessensgemeinschaft Mitterbergstollen erzählten über die Volkskultur im Jahreskreis, die Geschichte des Vogelfangs und die Bedeutung des Salinenwesens für das Salzkammergut.

„Vereine leisten ehrenamtlich einen bedeutenden Beitrag zur Kultur unserer Region.

Uns ist wichtig, dies auch im Rahmen der Kulturhauptstadt aufzuzeigen“,

freuen sich die Obleute über die vielen Besucherinnen und Besucher, die von der Veranstaltung sichtlich begeistert waren.

Alle, die gerne Volkstänze aus der Region lernen möchten, sind sehr herzlich eingeladen, am Tanzkurs des Trachtenvereins teilzunehmen.

Beginn ist am Dienstag, 19. März um 19:30 im Pfarrheim Pfandl

Die jungen Trachtlerinnen und Trachtler der Tanzgruppe tanzten beim Frühschoppen vor vollem Haus.

Text: A. Lemmerer

Foto: Copyright: GTEV

 

 

 

 

Der Verband der Heimat- und Trachtenvereine trauert um Konsulent Herbert Scheiböck, Präsident des Forum Volkskultur OÖ.

Tief betroffen sind wir vom Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut vom

Ableben des Präsidenten des Forums Volkskultur OÖ., Kons. Herbert Scheiböck

Die Volkskultur OÖ und der Name Herbert Scheiböck waren für uns unzertrennlich verbunden. Seine ruhige, besonnene und bodenständige Art, seine Stimme, sein Wesen, all dies wird für  immer in unserer Erinnerung bleiben. Seine Anwesenheit bei den unzähligen Veranstaltungen, Jubiläen, Jahreshauptversammlungen des Verbands Salzkammergut waren Garantie und Bestätigung, dass er unsere Verbandsarbeit und die Arbeit in den Vereinen geschätzt hat. 

Mit ihm verliert die Volkskultur OÖ. eine Persönlichkeit und im Nachhinein bleibt uns nur noch der Dank für sein Wirken, welches über alle Maße hinausging.

Unser Mitgefühl gilt der Familie, wir vom Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut

werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird“

(Immanuel Kant)

 

Lieber Herbert, ruhe in Frieden!