Wir trauern um unser Ehrenmitglied Frau Friederike Müllegger

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,

ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,

hat sein Leben einen Sinn gehabt.

(Alfred Delp)

Der Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut trauert um Friederike Müllegger, Ehrenmitglied des Verbandes, welche am Donnerstag, dem 22. April 2021 nach langer, schwerer Krankheit, im 63. Lebensjahr, von Gott, dem Herrn, zu sich gerufen wurde.

Wir werden ihr ein ewiges Andenken bewahren, unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Nachstehender Nachruf wurde von Konsulent Josef Zeppetzauer verfasst:

Als junge Trachtlerin trat Friederike Müllegger 1977 dem Trachtenverein D’Ischler bei und war ein sehr verlässlicher Teil der damaligen Tanzgruppe. Für jede Arbeit und Ausrückung zu jeder Zeit bereit. Auch nach der Hochzeit und der Zeit, wo ihre Kinder noch klein waren, war sie hochaktiv. Besonders bemühte sie sich nach der Eröffnung um unser Vereinsheim in der Stiegengasse 3 in Bad Ischl.

Als der Verband 1990 eine neue Schriftführerin benötigte, war sie bereit, für uns diese Aufgabe zu übernehmen. Sie wurde damit auch unsere Modernisiererin. Da wir damals noch mit Matrizen vervielfältigen mussten, war das erste eine elektrische Schreibmaschine, um die Arbeit zu erleichtern.

Mit einiger Mühe konnte sie mich später für die Anschaffung unseres ersten PC’s mit Tintendrucker breitschlagen. Mit ihr zusammenzuarbeiten war eine Freude. Auch mit kürzesten Angaben lieferte sie immer perfekte Arbeit ab. Anruf, wann ich vorbeikommen sollte zum Unterschreiben oder die Post abzuholen und abzuschicken, war Routine. Die vorbereiteten Unterlagen für die jeweils anstehenden Veranstaltungen lückenlos und fehlerfrei.

Als Preisrichterin bei den Verbandsfesten war ihr geschulter Blick und gerechte Beurteilung sehr gefragt. Ihr Organisationstalent war bei vielen Verbandsveranstaltungen eine große Hilfe. Zwölf Jahre füllte sie dieses Amt zur Zufriedenheit Aller aus. Später hatte sie jedoch  mit ihrer Krankheit sehr viel zu kämpfen und musste sich etwas zurückziehen.

Unsere Trachtengemeinschaft hat ihr für all dies nochmals herzlich zu danken!

Wie wollen sie in dankbarer Erinnerung behalten, so wie wir sie kannten.

Ruhe in Frieden!

Parte Friederike Müllegger

Palmsonntag, der Beginn der Karwoche

Die Heilige Woche, die Leidenswoche Christi, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag. In Erinnerung an Jesu Einzug in Jerusalem, bei dem er von einer mit Palmzweigen jubelnden Volksmenge empfangen wurde, bekam der Sonntag vor Ostern seinen Namen. Kleinere Palmbuschen oder meterhohe Palmstangen werden in unseren Breiten gebunden und geschmückt. In vielen Pfarren richten Vereine die Palmprozessionen aus. Von Palmzweigen fehlt natürlich in unseren heimischen Palmbuschen jede Spur. Sieben oder neun einheimische Kräuter, zu einem Buschen gebunden, trägt man im Salzkammergut zur Weihe.

(Quelle: „Bräuche im Salzkammergut“ – Gelebte Tradition im Jahreskreis von Sandra Galatz)

Material für Palmbuschen und ihre Symbolik

3 Zweige Haselnuss (einjährig):

Mythologische Bedeutung: Weil der Haselstrauch so früh blüht, galt er als Bote des Frühlings und wurde zum Sinnbild der ewigen Erneuerung des Lebens. In der christlichen Vorstellung war die vor einem Gewitter schützende Kraft der Hasel dadurch geklärt, dass Maria mit dem Jesuskind auf der Flucht nach Ägypten unter einem Haselstrauch Zuflucht sucht, als ein Gewitter aufzog.

3 Zweige Weidenkätzchen

Das Symbol der Auferstehung. Dieser Baum lehrt uns, wie ein knorriger Charakter auch lächelnd leichte Geschmeidigkeit in sich bergen, wie das Alter wieder jung, aus Winter wieder Frühling, aus Aberglauben Glauben werden kann, und dass nach jedem Tod das Leben und nach jedem Sterben die Auferstehung folgt.

3 Zweige Wachholder oder Kranewitter genannt:

Der Rauch der getrockneten Wachholderzweige und Beeren hatte nicht nur eine abwehrende Funktion in Bezug auf Krankheitserreger, sondern konnte auch allerlei Ungeziefer vertreiben. Wacholder war ein Symbol für Tod und Wiedergeburt. Fruchtbarkeit und Vergehen, Jugend und Alter scheinen beim Wacholder eins zu sein, da er bereits junge Beeren ausbildet, während die alten noch hängen.

1 Ast Stechpalme, Ilex oder auch Schradl genannt

Die Zweige mit den stachlig-spitzen Blättern mit den roten Beeren wurden als Dornenkrone von Jesus mit roten Blutstropfen interpretiert. Ihr immergrünes Laub galt auch als Symbol der Unsterblichkeit.

3 Zweige Eibe

Wer vor einer alten Eibe steht, der spürt Ehrfurcht – die Eibe durchdringt, sie ist allwissend, ein heiliger Baum der über die Erde wacht. Die Eibe ist der Baum des ewigen Lebens, der Baum der Auferstehung, der Wiedergeburt und der Erneuerung.

3 Zweige Der Buchsbaum

Mit seiner unverwüstlichen, lebensfrohen Ausstrahlung ist er ein Sinnbild für Erneuerung, Zeitlosigkeit und Beständigkeit. Er gilt als Sitz der Pflanzengeister, steht für Gesundheit und ewiges Leben.

3 Zweige Zeder

Symbolisiert Ausdauer und Veränderung, Stärke und Stabilität.

Der Palmbuschen wird mit Salweide als Band umwunden. Zum Schluss wird noch der Haselnussstecken hineingesteckt und am Palmsonntag geweiht.    

 

Text: Material Palmbuschen von Elfriede Schweikardt

Quellen/Literatur:

Christopher A. Weiner, Hexenkraut&Zauberpflanze

http://www.meurers-lyrik.de

http://www.meurers-lyrik.de

https://blog.yoga-vidya.de/

www.engelundelfen.com

www.everyday-feng-shui.de

 

 

 

 

 

TV TRAUNSEER gestaltet Ausstellung zum Liebstattsonntag 2021

Etwas Schönes hat sich der Trachtenverein Traunseer zum Liebstattsonntag einfallen lassen. Da dieser heuer nicht wie in gewohnter Form stattfinden kann, gibt es im Innenhof des „Haas-Hofes“ (Geschäft Hut Haas Gmunden – Kammerhofgasse Durchgang) eine kleine, feine Ausstellung rund um den Liebstatt. Der von der Familie Haas liebevoll mit Blumen geschmückte Innenhof wirkt durch seine heimelige Atmosphäre sehr entspannend und ladet ein, ein bisschen zu verweilen.

Erinnerung Termine:

13.3.2021: Radio OÖ – 18.30 Uhr in „Gsunga & gspuit“ mit Franz Wolfsgruber, Obmann des TV „Traunseer“

14.3.2021: 9.00 Uhr – LIVE Übertragung der Liebstattmesse in der Kath. Stadtpfarrkirche Gmunden in TV 1

 

 

LIEBSTATTSONNTAG 14. März 2021 – die Geschichte des „Liabb´státt´n“

Auch wenn 2021 der Liebstattsonntag wegen der Corona Pandemie nur in abgespeckter Form stattfinden wird, lohnt es sich, sich diesem alten Brauch zu widmen. In den Backstuben werden schon fleißig Lebkuchenherzen gebacken und angeboten.

Auch im Radio und Fernsehen wird über dieses Brauchtum berichtet.

Termine:

13.3.2021: Radio OÖ – 18.30 Uhr in „Gsunga & gspuit“ mit Franz Wolfsgruber, Obmann des TV „Traunseer“

14.3.2021: 9.00 Uhr – LIVE Übertragung der Liebstattmesse in der Kath. Stadtpfarrkirche Gmunden in TV 1

Liebstattsonntag in Gmunden

Der Liebstattsonntag in Gmunden wird jedes Jahr am vierten Fastensonntag begangen.

Der Ursprung dieses Brauches wird vermutet, liegt in der 1641 in Gmunden neu aufgerichteten „Corpus Christi Bruderschaft“, welche nachweisbar bis 1788, aber  wahrscheinlich länger, ihren Bestand hatte und deren Aufgabe es war, das religiöse Leben in der Stadt zu vertiefen. Jedes Jahr, am vierten Fastensonntag, hielt diese Bruderschaft ihre Jahresversammlung ab und erneuerte dabei das Gelöbnis der Glaubenstreue und der brüderlichen Liebe, das „Liabb´státt´n“, Liebe bestätigen. Im Laufe der Zeit wandelte sich dies aber zu einem Liebe abstatten.

Die Überlieferung sagt auch, dass an diesem Tage die Bruderschaft, die Armen der Stadt zu einem festlichen Mahl eingeladen hatte, und dieses auch selbst auftrug. Einem Bericht im „Gmundner Wochenblatt“ von 1856 kann man entnehmen, dass an diesem Sonntag Liebschaften begonnen, aber auch beendet wurden. Dabei spielte Lebkuchen und Met eine Rolle.

Zahlreiche Annoncen in den regionalen Zeitungen weisen darauf hin, dass der Liebstattsonntag  in der Traunsee-Stadt jedes Jahr begangen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg dürfte es dann etwas ruhiger um diesen Tag geworden sein. Er wurde eher im kleinen Kreis, also innerhalb der Vereine und in den Gasthäusern gepflegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg war es der damalige Vereinsobmann des Trachtenvereins „Traunseer“, Franz Bogner, der 1946 mit einer größeren Liebstattfeier im Verein, den Brauch wieder zu beleben versuchte. 1959 scheint dann in den Protokollen des Trachtenvereins das erste Mal der Kirchgang auf und es wurden Herzen an Autofahrer und Passanten verteilt. Seit dieser Zeit wuchs die Beliebtheit dieses Tages von Jahr zu Jahr mehr. Bis 1990 oblag die gesamte Organisation dem Trachtenverein „Traunseer“.  Dann beteiligten sich auch Stadtgemeinde, Kurverwaltung und  Konditoren (sie stellen Herzen für die Vereine zur Verfügung) an den Vorbereitungen.

In der Zwischenzeit schlossen sich der Trachtenverein „Alt-Gmunden“ und die Goldhauben- und Kopftuchgruppe Gmunden an.

                       Liebstattsonntag 2020

Die Vereine treffen sich seither um 9 Uhr, alle in ihren Vereinstrachten (Fest-, Jung-, Bürgertracht,  Goldhaube, sowie Kopftuch, Schwammerl- und Salzträgertracht) zum Kirchgang in die Stadtpfarrkirche,  wo seit dem Jahre 1977, mit einigen Ausnahmen, die „Bauernmesse“ gesungen wird. Im Anschluss daran formiert sich ein Festzug, voran abwechselnd die „Stadtkapelle Gmunden“ oder die „Werkskapelle Laufen Gmunden Engelhof“, um gemeinsam zum Rathausplatz zu marschieren. Nach der Begrüßung durch unsere Stadtväter und einer kurzen Erklärung des Brauches durch den Obmann der „Traunseer“, Franz Wolfsgruber, werden die mitgebrachten Herzen an Freunde, Gäste und Einheimische verschenkt, bis die Körbe leer sind. Der Liebstattsonntag in Gmunden hat sich, soweit man ihn zurückverfolgen kann, in seiner Ausführung etwas gewandelt. Der Grundgedanke jedoch, Liebe zu bestätigen oder Liebe abzustatten und sich zu beschenken, ist erhalten geblieben. Dies geschieht heute in Form eines liebevoll verzierten  Lebkuchenherzens.

Einen Großteil dieser Herzen backen und verzieren die Vereinsmitglieder schon etliche Wochen vorher selbst.  Es gibt aber auch viele, die bei den Gmundner Konditoren Herzen kaufen, um anderen eine Freude zu machen.

Der Trachtenverein „Traunseer“ besucht seit ungefähr 1977 die Krankenhäuser, Altenheime und soziale Einrichtungen  der Stadt, um dort an Patienten, Personal und Bewohner Liebstattherzen zu verschenken und auch in die Schulen wird dieser beliebte Brauch getragen.

Quelle: Archiv des TV „Traunseer“

 

 

NEU NEU NEU „Hånd in Hånd miteinånd“ – Imagefilm des Verbandes Salzkammergut

Ausschnitte des Films über den Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut werden in den nächsten Tagen ONLINE gestellt!

Der Verband Salzkammergut erstreckt sich vom Almtal bis nach Strobl und hat sich mit seinen 36 Vereinen ganz dem Brauchtum und den Traditionen verschrieben.

Anlässlich des 100jährigem Verbandsjubiläum 2020 entstand ein Imagefilm, welcher quer durch das Land führt, Einblick in das Vereinsgeschehen der einzelnen Vereine gibt und aufzeigt, wie lebenslustig, lebendig und vor allem nachhaltig Traditionsbewusstsein gelebt wird.

Quer durch das  Brauchtum im Salzkammergut werden beeindruckende Aufnahmen gezeigt. Vom Liebstattsonntag in Gmunden bis hin zur Nacht der Tracht führt uns der Imagefilm. „Hånd in Hånd miteinånd“ und soll das selbstverständliche Miteinander und die Weitergabe der Traditionen von Älteren an Jüngere in unseren Vereinen abbilden.

Die DVD ist unter office@salzkammergut-tracht.at erhältlich

Preis € 15,00 zuzüglich Portospesen

(Gesamtdauer des Films 67 Minuten)

Nachruf für Ehrenobmann Konsulent Max Steiner

Wir müssen Abschied nehmen von unserem allzeit hilfsbereiten Konsulent Max Steiner (1929-2021)

Eine Ikone unserer Trachtenbewegung, welcher am 13. Februar 2021 im 92. Lebensjahr von uns gegangen ist

Unser Max trat 1950 dem Trachtenverein D’Waldhörnler bei und war erst Schriftführer, dann 23 Jahre Obmann, aber auch Pressereferent. Vor allem aber war er 66 Jahre unser aktiver Spielmann auf seiner Steirischen Ziehharmonika. Er gründete 1969 die Kindergruppe, die er bis 1994 leitete. 1990 wurde ihm vom Land Oberösterreich der Titel Konsulent für Heimat- und Brauchtumspflege verliehen. Das Ehrenzeichen des Landes OÖ. für die Verdienste um die Jugend erhielt Max Steiner 1992. 1996 wurde er für seine Unermüdlichkeit „Ehrenmitglied“ des Verbandes der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut. 2020 konnte er noch die Prof. Hans Samhaber Plakette als Dank für seinen lebenslangen Einsatz in Empfang nehmen.

So viel zeichnete unseren Max aus – mit seiner Begeisterung steckte er unzählige Menschen an, unvergesslich bleibt er in seinem Tun und Wirken für die Volkskultur!

Max – unser unermüdlicher Spielmann!

Max – der Organisator für Sänger- und Musikantenstammtische sowie Goldhauben Stickkurse!

Max – der 55 Jahre lange Lehrmeister für Volkstanzkurse!

Max – der Ausbildner unzähliger Spielleute in den Vereinen!

Er war in all seinen Aktivitäten die „treue Seele“, allzeit bereit, im Verein, Verband oder auch in den Schulen, die Volkskultur weiter zu geben. Bis zuletzt beriet und unterstützte er gerne, soweit es ihm seine Gesundheit erlaubte.

Ich darf dir, lieber Max, hier zum letzten Male für dein unermüdliches Wirken für unsere Volkskultur im Namen des Verbandes der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut und im Namen des Trachtenvereins D´Waldhörnler herzlich Danke sagen und mich mit unserem Trachtengruß „Frisch Auf!“ von dir verabschieden.

Text: Kons. Elfriede Schweikardt

verfasst am 13.2.2021

 

GLÖCKLERLAUF – KUNSTWERKE AUF DEN KÖPFEN

Leider fällt auch der von vielen erwartete Glöcklerlauf  der Pandemie zum Opfer. Wie bekannt dieses Brauchtum und vor allem beliebt ist, lässt sich in dem 2020 von Sandra Galatz erschienenem Buch „Bräuche im Salzkammergut“ – Gelebte Tradition im Jahreskreis – nachlesen.  Darin schildert die Autorin  neben diesem Brauchtum die bunte Vielfalt der Bräuche des gesamten Salzkammerguts mit reichlich recherchierten geschichtlichen Hintergrund.

…sonst wären alle Tage gleich – ein Wegweiser durch den Jahreskreis

ISBN 978-3-7025-0948-4 – Verlag Anton Pustet – reich bebildert mit Farbfotos, Hardcover

Preis € 25,00/in allen Buchhandeln erhältlich.

 

GLÖCKLERLAUF – KUNSTWERKE AUF DEN KÖPFEN

Unter dem Namen „Glöckeln“ hat sich der Mummenschanz als Vorfasching etabliert. Da traben die Straßen entlang ein paar Dutzend kräftige Burschen, Naturturner von Ebensee, im Gänsemarsch heran, Hemden als Blouson umgeworfen, männigleich mit Kuhglocken behangen und transparente Papierlaternen der wunderlichen Formen auf den Köpfen. In kurzen Trotte führen sie auf den beschneiten Plätzen verschiedene Figuren aus und bimmeln dann, jeder ein paar Glöcklerkrapfen im Sacke, unverdrossen in ihr eine Stunde entferntes Dorf wieder heim …“  (Karl Steiner: Volkscharakter und Sitten in Gmunden. Chronik von Gmunden. Band I, 1873, S. 95)

Glöckler erhellen mit ihren bunten Lichterkappen heutzutage in fast allen Orten des Salzkammerguts die letzten Raunacht. In Ebensee, dem Geburtsort dieses Raunachtsbrauchs, laufen die Passen Achter und andere Figuren, im Nachbarort Traunkirchen hingegen nur Kreise – dafür wird hier als Besonderheit gesungen.

Am Ursprungsort des Glöcklerlaufes säumen alljährlich tausende Besucher die Straßen im Ortskern. Vom Balkon des Ebenseer Gemeindeamtes erklingen Bläserweisen und binnen einer Stunde können die Zuschauer die verschiedenen Glöcklerpassen bewundern. Diese Konzentration im Ortszentrum bildet aber nur einen Teil des Glöcklerbrauches. Der eigentliche Glöcklerlauf jedoch findet in den einzelnen Ortschaften statt.

Auszug aus dem Buch „Bräuche in Salzkammergut/Sandra Galatz