Kulinarische Reise durch Oberösterreich

Ein Lied aus der Julbacher Gegend (Mühlviertel) schildert folgenden Speiseplan:

„Heint ham ma Montag. Da ham ma Sauerkraut!

Heint ham ma Dienstag. Da ham ma Leberknödel.

Heint ham ma Mittwoch. Da ham ma Dampfnudeln.

Heint ham ma Donnerstag. Da ham ma Fleischtag.

Heint ham ma Freitag. Da ham ma Fasttag.

Heint ham ma Samstag. Da ham ma Geldtag.

Heint ham ma Sonntag. Da ham ma Rasttag.“

„ISCHLER SCHMARRN“

Zutaten:

4 Eidotter, 4 Eiklar, 60 g Staubzucker, 50 g Mehl, Salz, 2 EL Rosinen, Butter, Zucker

Zubereitung:

Eiklar zu festem Schnee schlagen, Zucker einschlagen, dann das Mehl darunterheben, Prise Salz beigeben. Zuletzt die Eidotter und die Rosinen einrühren. In heißes Fett gießen, im Rohr oder zugedeckt auf dem Herd backen, umdrehen, zerteilen, fertig backen und zuckern. Dazu gibt man Zwetschken- oder Hollerröster.

In Bad Ischl kennt man auch „Lebzeltenomeletten“, mit Gewürzen bereitete Eierschneeomeletten.

Gutes Gelingen!

Quelle: „Vom Essen auf dem Lande“ (Franz Maier-Bruck)

Kulinarische Reise durch Oberösterreich – Essen auf dem Lande und wie wir mit einfachen Rezepten unsere Kochkünste bereichern können.

„Dei Hitz is net z´grimmi,

net z´graoß is dein Frost,

ünsa Traubn hoaßt Hopfn,

ünsán Wein nennt má Most. 

Und zum Bier und zun Most

schmeckt á kräftige Kost,

und dö wachst olli Jahr,

mit da Naoth hat´s koan Gfahr!“

(Franz Stelzhamer)

Bauernküche und Hausmannskost bilden in jedem Land die einfache, aber solide Grundlage, auf der die Hohe Schule der Kochkunst aufbaut. Was unsere Großmütter und Urgroßmütter kochten und womit auch die moderne Hausfrau ihren alltäglichen Küchenfahrplan bestreitet, ist unverzichtbare Voraussetzung nationaler Kochkultur, erwachsen aus der gelebten Tradition überschaubarer Regionen.

Liebe Homepagebesucher- und besucherinnen!

Da in diesen Wochen das Vereinsleben eingeschränkt ist, viele Veranstaltungen abgesagt wurden und auch in nächster Zeit nicht stattfinden werden, gibt es nun wöchentlich ein Rezept zum Nachkochen und zur Belebung unserer Verbandshomepage.

Überlieferte und teils schon in Vergessenheit geratene Rezepte sollen zum Nachkochen anregen und wir würden uns freuen, wenn wir Fotos zugeschickt bekämen, welche auch auf der Homepage (Einverständnis vorausgesetzt) veröffentlich werden.

Gleich zum ersten Mal widmen wir uns dem Nationalgetränk der Oberösterreicher, dem Most.

Oberösterreich ist das „Mostland“ schlechthin, diese beliebte Landessäure besteht aus gerbstoffreichen Äpfeln und Birnen, ist ein traditionsreiches Getränk, das eine lange Geschichte hat und bis in die Zeit der Pfahlbaudörfer zurückgeht. Als „Most“ bezeichnete man im mhd. den unausgegorenen Fruchtsaft, eine Entlehnung aus dem lateinischen „mustum vinum“ – junger Wein.

Wein- oder Mostspalten

Man nimmt alte Semmeln, schneidet die Rinde weg, schneidet sie in Spalten, lasse sie in Wein oder gezuckertem Most anlaufen, dann werden sie auch im Mehl gut umgedreht und in heißem Schmalz gebacken. Sind sie gebacken, werden sie in mit Zimt vermischtem Zucker gewälzt und dann zu Tafel.“

Allein die Schlussformel weist darauf hin, dass das Rezept aus bürgerlich-höfischem Kreis stammt und sehr alt ist.

Literatur:

http://www.ooegeschichte.at

Vom Essen auf dem Lande – Das große Buch der österreichischen Bauernküche und Hausmannskost/Franz Maier-Bruck

 

Verbandschimeisterschaft der Trachtenvereine Salzkammergut 2018

  • Bild: von LnR:Obmann Peter Beinsteiner, Alois Weissenbacher, Sportreferentin Elke Leithinger, Josef Laimer, Anna Hinterberger, Franziska Appesbacher, Martin Hinterberger, Mathäus Eisl, Verb. Ehrenobmann Konsulent Josef Zeppetzauer kniend: Rupert Eisl und Christoph Sams
Das Wetter zeigte sich nicht von der freundlichsten Seite beim Eintreffen auf der Postalm. Der Nebel wollte sich nicht vertreiben lassen von der Piste. Es wurde trotzdem ein schöner Schitag für die Trachtler. An die 98 Starter hatten sich zum sportlichen Paar-Lauf eingefunden. Die beiden Zeiten eines jeden Paares (männlich-weiblich, weiblich-weiblich oder männlich-männlich) sollten möglichst zeitgleich sein.

Für alle war der flüssig gesteckte Lauf des USC Abersee gerade recht. So verlief auch alles ohne Verletzungen oder gröberer Stürze. Auch Nostalgie Schifahrer mit ihren alten Sportgeräten versuchten ihr Glück.

Die schönen Sachpreise, organisiert vom Trachtenverein D’Aberseer (Obmann Perter Beinsteiner) und der Sportreferentin Elke Leithinger, fanden dann bei der Siegerehrung im Hotel Aberseerhof großen Anklang.

Musikalisch umrahmt wurde die Siegerehrung von Altobmann Josef Laimer mit seinem Musikkollegen.

Sieger wurden:

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„Brauch und Tanz im Jahreskreis“ in der Volkschule Regau

Fleißig unterwegs und stets gut vorbereitet ist Kons. Elfriede Schweikardt, Kindertanzreferentin des Verbandes. Ihr Projekt „Brauch und Tanz im Jahreskreis“ in den OÖ. Schulen wird sehr gut angenommen und zieht immer weitere Kreise. So durfte sie zuletzt im Jänner in der Volksschule Regau/Bezirk Vöcklabruck mit 9 Schulklassen, das waren immerhin an die 160 Kinder in 36 Unterrichtseinheiten, die Kinder in das Tanzen einführen, aber alles der Reihe nach.

Denn in den ersten Stunden stand das Thema „Neujahr“ am Programm. Mit dem lustigen Tanzspiel „Kutschenfahrt“ startete man in die Aufwärmphase, weiter ging es mit dem Erlernen des „Fröhlichen Kreis“, dieser Gemeinschaftstanz wurde immer wieder fleißig geprobt, sobald sich die Möglichkeit ergab.

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Traditionelles Austrommeln des Fasching am Faschingsonntag vom TV-Altracht-Ebensee unter dem Motto:TRAUMSCHIFF-ALTTRACHT-EBENSEE

Nach dem Glockenläuten um 12 h mittags beginnt das traditionelle Austrommeln des Ebenseeer Faschings.

Die Aufstellung der Trommlerinnengruppe beginnt beim “Gasthaus-Neuhütte “, wo natürlich schon alle gespannt darauf warten, dass endlich weggegangen wird. Der Trommelzug zieht dann von der Langbathstraße in Richtung Hauptstraße über den Gehweg der Traunbrücke in die Bahnhofstraße, wo anschließend beim Autohaus Dorfner ein „technischer“ Halt stattfindet. Nach einer kleineren Stärkung geht es zum Gasthaus “Auerhahn“, wo das Mittagessen eingenommen wird.

Punkt 14 Uhr beginnt dort der Abmarsch, es geht wieder von der Bahnhofstrasse bis zum Pensionistenheim in der Alten Saline, wo die Auflösung des Faschingszuges stattfindet.

Nach dem Umzug gibt es noch ein gemütliches Beisammensein.

Heinrich Huemer (Obm.Stv.)

 

D‘ Altmünsterer feierten 60-Jahr-Jubiläum

  • Vereinshütte im Park des Schlosses Ebenzweier
Salzkammergut-Brauchtum mit Gesang, Tanz und befreundeten Trachtlern aus Bayern vereinigten sich zu einem großen Festabend

Aufg‘spielt, tanzt und g‘sunga war das Motto des Festabends, der sich an die vorangegangene Jubiläumsmesse mit der subtil-harmonischen gesanglichen Gestaltung des „Schuasterl-Dreigesangs“ anschloss. In einem Festzug zog die Festversammlung zur Neuen Mittelschule, wo Ilse Gaigg den Festsaal dekorativ geschmückt hatte.

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